Familienpool & Familiengesellschaft

Es bleibt in der Familie

Sorgen Sie für eine dauerhafte Sicherung Ihres Vermögens: mit der Gründung eines Familienpools bzw. einer Familienvermögensgesellschaft. Wie Sie dabei vorgehen? Das zeigen Ihnen die Nachfolgeexperten von SHP – Kanzlei für Recht und Steuern.

Die Gründung einer Familiengesellschaft gehört zum Bereich der Nachfolgegestaltung, genauer zur Vermögensnachfolge. Wir von SHP sind Experten auf dem Gebiet der Nachfolgeregelung und können auf langjährige Erfahrungswerte zurückgreifen: wir sind spezialisierte Rechtsanwälte, Steuer- und Unternehmensberater. Wir verbinden steuerliches Spezialwissen mit fundierten Rechtskenntnissen, um Ihnen ganzheitliche Lösungen durch Gestaltungsberatung zu bieten.

Wir setzen auf Interdisziplinarität und vereinen so unterschiedliche Kompetenzen in einem individuell auf Sie zugeschnittenen Lösungskonzept. Dazu ergänzen wir unsere Expertise mit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Steuerberatern, Unternehmensberatern und Vermögensverwaltern.

Warum erst handeln, wenn es zu spät ist?
Überlassen Sie die Vermögens­nachfolgeregelung nicht dem Zufall.

Jetzt frühzeitig Generationenwechsel vorbereiten und Familienvermögen sichern. Ihr Plus: Schon zu Lebzeiten aller Beteiligten von der Familienpool Regelung profitieren.

Termin vereinbaren

Sie sind Steuerberater und möchten Ihren Mandanten eine rechtssichere Nachfolge bieten?

Erweitern Sie mit uns zusammen Ihr Beratungsangebot für Ihre Mandanten. Bieten Sie Ihrem Mandanten neben der steuerlichen Beratung auch Rechtssicherheit, zum Beispiel durch umfassende Vertragsgestaltung und Nachfolgeregelungen. Als Fachanwälte für die Nachfolgeregelung übernehmen wir die rechtliche Beratung und Durchführung einer Familienpool Gründung. Lassen Sie uns gemeinsam an einem Strang ziehen und für unsere Mandanten das Bestmögliche erreichen – sowohl in steuerlicher als auch in rechtlicher Hinsicht.

Sie sind Mandant und möchten Ihr Vermögen rechtzeitig absichern?

Sie haben bereits einen Steuerberater, der sich um Ihre steuerrechtlichen Belange kümmert? Sehr gut – vereinbaren wir ein gemeinsames Treffen. Wir vereinen die Expertise Ihres Steuerberaters mit unserem Know-how.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns und Ihrem Steuerberater.

Familienpool gründen –

das sind Ihre Vorteile:

  • dauerhafte und nachhaltige Sicherung Ihres privaten und betrieblichen Vermögens
  • Steuerung Ihres Vermögens über Generationen hinweg durch Aufsetzen eines Gesellschaftsvertrags
  • Gestaltung der Erbfolge nach eigenen Vorstellungen: unliebsame pflichtteilsberechtigte Personen können beispielsweise ausgeschlossen werden
  • Steuerersparnis bei Erbschaftssteuer und Einkommenssteuer
  • Optimierung der Schenkungssteuer
  • Schutz vor der Zerschlagung des Privatvermögens & Betriebsvermögens
  • Schutz vor Erbstreitigkeiten
  • Vermögensschutz vor Dritten: Schutz vor Gläubigern und geschiedenen Ehegatten
  • Vorbeugung einer Erbengemeinschaft und somit einer Teilungsversteigerung
  • Sicherung der Altersvorsorge
  • Steuerung des Vermögens durch Änderung der jeweiligen Beteiligungsquoten an der Gesellschaft
  • Frühzeitige und risikolose Beteiligung Minderjähriger (Erben) an der Vermögenssubstanz
  • Vorrecht des Vermögenden/der Eltern innerhalb der Gesellschaft: Einfluss und Kontrollrechte nach der Vermögensübergabe bewahren
  • Flexibilität: Die Familiengesellschaft kann jederzeit gewandelten Bedürfnissen angepasst werden
  • bereits zu Lebzeiten aller Beteiligten profitieren

Besser als Badespaß

Ein Familienpool sichert Ihr Vermögen

Ein Familienpool – was ist das überhaupt?

Hier geht es nicht um ein familiäres Freizeiterlebnis – nein hier geht es um die Gestaltung der Vermögensverwaltung und -nachfolge innerhalb der Familie. Eine Familiengesellschaft ist in der Regel ein Zusammenschluss von mehreren miteinander verwandten Personen: Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder.

Warum ein Familienpool?

Unternehmer möchten ihr Betriebsvermögen weitergeben, vermögende Personen ihr Privatvermögen vererben, Eltern wollen Ihre Kinder absichern – oder gleich alles auf einmal. Vor allem bei Vermögenswerten, die nur schwer geteilt werden können, bietet sich eine Regelung durch einen Familienpool an. Es gibt also viele Gründe, sich für eine Familiengesellschaft zu entscheiden. Ihr Vorteil bei der Bündelung Ihres Vermögens in einem Familienpool - egal, ob es sich um privates und/oder betriebliches Vermögen handelt: Sie können die Übertragung an die Erben noch zu Lebzeiten vollziehen und so die Erbfolge aktiv mitgestalten. Sie haben die Möglichkeit zum Beispiel Pflichtteilsberechtigte auszuschließen und können risikolos auch Minderjährige an der Vermögenssubstanz beteiligen.

Ein weiterer enormer Vorteil: Sie sparen - und zwar Steuern. Durch die Nutzung einer Familiengesellschaft können Sie hohe Steuerfreibeträge für sich nutzen. Mit der richtigen Strategie lassen sich Erbschafts- und Einkommenssteuer optimieren. Durch eine sukzessive Übertragung der Anteile an der Familiengesellschaft können im 10-Jahres-Rhythmus persönliche Freibeträge bei der Schenkungssteuer geltend gemacht werden.

Es gibt also viele Vorteile, die die Gründung eines Familienpools mit sich bringt. Es lohnt sich einen Gesellschaftsvertrag durch Rechtsanwälte, idealerweise in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, erstellen zu lassen. Ein weiteres Plus: Der Gesellschaftsvertrag kann sehr individuell auf Sie und Ihre Familienverhältnisse und -bedürfnisse ausgerichtet werden. Das Vermögen der Familiengesellschaft bleibt innerhalb der Gesellschaft verhaftet. Familienstreitigkeiten aufgrund des Vermögens können so für lange Zeit vorgebeugt werden.

Ein Familienpool – so funktioniert es:

In den Familienpool bzw. die vermögensverwaltende Gesellschaft werden Vermögenswerte bzw. Vermögensgegenstände, wie zum Beispiel Grundstücke, Immobilien, Kontoguthaben, bewegliche Gegenstände und Wertpapiere übertragen.

Sie als Übergeber (Vermögensinhaber bzw. Schenker) können ausgewählte Familienmitglieder an dem Familienpool beteiligen. Ihre Verwandtschaft wird so zu Vermögensinhabern und der Familienpool wird somit Eigentümer der Vermögenswerte.

Der Übergeber bzw. der Schenker bleibt mit einem Anteil in der Gesellschaft und kann bis zu seinem Tod die Vertretungs- und Geschäftsbefugnisse der Vermögenswerte behalten. So sind die anderen teilhabenden Personen (Gesellschafter) von der Verwaltung ausgeschlossen. Sie als Übergeber können zudem entscheiden, ob und in welchem Maße künftige Schwiegertöchter und -söhne beteiligt werden. Letztendlich integrieren Sie schon zu Lebzeiten Ihre Nachfahren in die Familiengesellschaft und behalten gleichzeitig die Kontrolle über das Familienvermögen.

Eine Familiengesellschaft lässt sich auf den/die Ehepartner/in übertragen. Das ist vor allem sinnvoll, um das Familienvermögen oder Immobilien vor Risiken und Haftungen der Unternehmenstätigkeit zu schützen. Auch wenn Sie die Rechte an Ihren/Ihre Ehepartner/in übertragen, behalten Sie die Kontrolle über Ihr Eigentum und Ihre Anteile. Und das auch, wenn Sie nicht mehr den Großteil der Anteile an der Familiengesellschaft inne haben. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die rechtliche Verankerung von Verfügungsbefugnissen im Gesellschaftsvertrag. Wir setzen den Gesellschaftsvertrag für Sie auf und finden für Sie und Ihre Familiensituation eine individuelle Lösung.

Sichern Sie Ihr Familienvermögen mit unserer Unterstützung nachhaltig ab.

Kontaktieren Sie uns jetzt!

Familienpool vs. konventionelle Vermögensübertragungen

Natürlich bestehen, neben der Gründung eines Familienpools und dem Aufsetzen eines Gesellschaftsvertrags, auch andere Möglichkeiten, Ihr Vermögen auf Ihre Kinder zu übertragen. Zum Beispiel können Sie Immobilien an Ihre Nachfahren übertragen, indem Sie diesen Nießbrauchsrechte einräumen. Das heißt, dass der Eigentümer einer Sache (hier: Immobilie) das Recht zur Nutzung und zur Fruchtziehung an einen Dritten (hier Nachfahren) weitergibt. Damit können die Nießbrauchsberechtigten die Immobilie nutzen (zum Beispiel selbst darin wohnen) und haben gleichzeitig die Verfügungsgewalt inne. Sie können einzelne Wohnungen selbst beziehen oder sie vermieten diese. Durch die Vergabe der Nießbrauchsrechte werden sie zu Eigentümern.

Diese Methode ist also nur bedingt geeignet, um größere Familienvermögen intern zu verteilen. Denn: Dadurch, dass Ihre Kinder zu Eigentümern geworden sind, können Sie nicht mehr selbst über die Immobilien verfügen. Die Verteilung der Immobilien auf die einzelnen Kinder führt häufig zu Unmut innerhalb der Familie und so kann es zu Streit unter den Erben kommen. Zudem wird die optimale Ausnutzung von Steuerfreibeträgen erschwert: Durch den Nießbrauch der vermieteten Immobilien werden Ihnen die Miteinnahmen steuerlich zugerechnet und eine einkommensteuerrechtliche Verlagerung auf Ihre Kinder wird entgegengewirkt. Letztendlich kann Ihr Familienvermächtnis durch die Verteilung auf verschiedene Erben auseinander brechen und eventuell auch an ungeliebte Schwiegerkinder gereicht werden.

Es besteht auch die Möglichkeit das Familienpool Modell mit anderen Sicherungsstrategien zu kombinieren: Empfehlenswert ist zum Beispiel die Kombination aus Familienpool bzw. Errichtung einer Familiengesellschaft und Nießbrauchrecht. In dem Fall ist das Nießbrauchrecht Ihre Sicherungsstrategie. Denn Sie übertragen Ihre Vermögenswerte in die Familiengesellschaft mit der Bedingung, dass Sie selbst ein lebenslanges Nießbrauchsrecht innehaben. Somit wäre der Familienpool allein ein Vermögensspeicher – die Nutzungsrechte und die Verfügungsgewalt über das Vermögen würden weiter bei Ihnen liegen.

Wir empfehlen:

Auch bei einer Familiengesellschaft sollten Sie für den Fall der Fälle Rücktrittsrechte vereinbaren und dies durch einen Rechtsanwalt absichern. Seien Sie immer vorbereitet auf eine plötzliche Änderung Ihrer Lebensumstände: Tod, Scheidung oder Insolvenz können unerwartet eintreten - das Wichtigste ist, dass Sie eine fachkompetente Unterstützung an Ihrer Seite haben.

Die Wahl der Rechtsform

Generell kommen für den Familienpool sowohl Personen- als auch Kapitalgesellschaften in Frage. Welche Rechtsform gewählt wird, ob Personen- oder Kapitalgesellschaft, hängt von Steuerfragen und Haftungsfragen ab. In der Regel wird die Personengesellschaft gewählt.

Dafür bieten sich folgende Gesellschaftsformen an:

  • die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • die offene Handelsgesellschaft (oHG)
  • die Kommanditgesellschaft (KG)

Die Kommanditgesellschaft (KG) wird vor allem gewählt, wenn minderjährige Kinder am Familienvermögen beteiligt werden sollen. Ihre Nachfahren werden als Kommanditisten beteiligt. Sie sind somit beschränkt haftende Gesellschafter bzw. Teilhafter der Kommanditgesellschaft.

Am besten lassen Sie sich von einem erfahrenen Rechtsanwalt hinsichtlich der passenden Rechtsform beraten.

Wenden Sie sich gerne an uns.

GbR als typische Rechtsform für den Familienpool

Die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) ist die typische Rechtsform für eine vermögensverwaltende Familiengesellschaft. Eine GbR-Gesellschaft (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) hat eine Geschäftsführung sowie ein Gesellschaftsgremium und kann optional auch einen Aufsichts- oder Stiftungsrat besitzen. Diese Form der Gesellschaft vermeidet die Gewerbesteuer und einen Eintrag ins Handelsregister. Ihre Kinder bzw. die von Ihnen gewählten Gesellschafter werden nicht anteilsmäßig an den einzelnen Vermögenswerten oder Schulden beteiligt.

Gegenüber anderer Rechtsformen, zum Beispiel einer Familienstiftung, hat die GbR-Gesellschaft folgende Vorteile: Sie brauchen keine behördliche Genehmigung. Sie sind durch den Grundbucheintrag abgesichert. Ein weiterer Vorteil der GbR: Sie ist nicht einkommensteuerpflichtig, sondern nur erklärungspflichtig. Das heißt: Die GbR muss steuerlich registriert sein, aber das Unternehmen gibt seine Steuererklärung nicht als eigenständige juristische Person ab, sondern die Gesellschafter vermerken die Einkünfte in ihrer privaten Einkommensteuererklärung. Die steuerlichen Ergebnisse im Steuerfeststellungsverfahren werden demnach den beteiligten Gesellschaftern zugerechnet. Es können natürlich durchaus eine Umsatz- und Gewerbesteuer auf Ihre Vermögenswerte, wie auf eine Immobilie anfallen - wenn Sie beispielsweise ein Geschäftshaus besitzen und in diesem Einzelhandel betrieben wird.

Eine GbR im Rahmen des Familienpool Modells ist also kein absolutes Steuersparmodell - Es handelt sich auch nicht um ein Entschuldungsmodell. Jeder der Gesellschafter kann für Verbindlichkeiten herangezogen werden. Daher sollte insolvenzgefährdetes Vermögen bei der Einkommenssteuererklärung natürlich nicht herangezogen werden.

Wichtig bei einer Familiengesellschaft: Alle Pflichtteilsberechtigten sollten auf ihre Ansprüche verzichten. Warum? Der Verzicht auf den Pflichtteil klärt die Fronten. Denn Pflichtteilsrechte erschweren in den meisten Fällen eine effektive Verteilung des Nachlasses. Das Gesetz garantiert den Pflichtteilsberechtigten eine Mindestbeteiligung am Nachlass. Dieser Mindestbeteiligung kann nicht durch ein Testament vorgebeugt werden – die Pflichtteilsberechtigen müssen selbst davon zurücktreten. Dies geschieht durch eine Vereinbarung bzw. eine Erklärung zum Verzicht. Die Verzichtserklärungen müssen notariell beglaubigt werden. Bei SHP verfügen wir über gewachsene Netzwerke aus Steuerberatern, spezialisierten Fachanwälten, Vermögensverwaltern, Unternehmensberatern und arbeiten ebenfalls mit Notaren zusammen. So haben wir für unsere Mandanten und Kooperationspartner immer den passenden Experten an der Seite.

Gesetzlich ist der Begriff des Familienpools nicht definiert. In der Praxis finden sich unterschiedliche Modelle. Welches für Sie und Ihre Familie das richtige ist, finden wir am besten in einem persönlichen Gespräch heraus. Wir kümmern uns um die Planung und Umsetzung Ihres Familienpool Modells. Vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch und bringen Sie Ihren Steuerberater mit zu dem Termin.

Gemeinsam werden wir die bestmögliche Lösung für Sie finden.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin